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Ortsumgehungsstraße Langendernbach (Bahnhofstraße)

Leider auch den Corona-Rahmenbedingungen geschuldet, konnte eine im Frühjahr/Sommer diesen Jahres vorgesehene öffentlichen Informationsveranstaltung, einer Bürgerversammlung, zum Stand der Planung zur Umgehungsstraße Langendernbach im Zuge der Landesstraße 1551, also der von Westerburg kommenden Landesstraßenführung über die Bahnhofstraße bis zur Anbindung an die Bundesstraße Mainzer Straße, nicht realisiert werden. Um trotzdem eine möglichst breite Information zum Stand des Verfahrens und der Planung transparent zu machen, haben wir mit Hessen-Mobil vereinbart, dass im November diesen Jahres (2020) entsprechende Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde eingestellt und dort eingesehen werden können. Die Unterlagen liegen nun vor und sind bis zum 30.11.2020 auf der Gemeindehomepage eingestellt.
Nach dem Vorliegen des Ergebnisses einer Raumanalyse als Teil der erforderlichen Umweltverträglichkeitsuntersuchung, einer Bestandskartierung von Flora und Fauna im Bereich möglicher Trassenverläufe und eines Verkehrsgutachtens, das die Notwendigkeit einer Ortsumgehung insbesondere zur Entlastung der Anwohner von Westerweg und Bahnhofstraße belegt, wurde durch Hessen-Mobil nun die Voruntersuchung zum Neubau der Ortsumgehung Langendernbach mit Auswirkungsprognose abgeschlossen und eine Vorzugsvariante erarbeitet. Diese ermittele Vorzugsvariante ist das Ergebnis eines Abwägungsprozesses, in dem die insgesamt vier Varianten einer Trassenführung untersucht wurden.
Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich um Informationen zum Stand der Planung handelt und noch nicht um das förmlichen Verfahren zur Baurechtschaffung. Es handelt sich um eine Bürgerinformation als besonderen Service von Gemeinde und von Hessen-Mobil, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihnen bei etwaigen Rückfragen auch gerne über den Mailweg unter „ou-langendernbach(at)mobil.hessen.de“ zur Verfügung stehen.
Auf der Grundlage der Vorzugsvariante wird Hessen-Mobil nun den sog. Vorentwurf erarbeiten, über den dann versucht wird mit allen betroffenen Trägern öffentlicher Belange, also mit den Behörden und (Umwelt)Verbänden, eine Abstimmung herbeizuführen. Und dann startet endlich das eigentliche förmliche Verfahren zur Schaffung von Baurecht, das Panfeststellungsverfahren. In diesem Verfahren mit Offenlage der Planunterlagen besteht für alle Beteiligten und Betroffenen die Möglichkeit etwaige Einwendungen, Anregungen und Bedenken zu erheben. Darüber wird dann in einem öffentlichen Erörterungstermin verhandelt werden. Bleibt natürlich zu hoffen, dass dann die Rahmenbedingungen wieder Veranstaltungen mit physischer Beteiligung aller Betroffenen und darüber hinaus aller interessierten Bevölkerungsgruppen ermöglichen.
Ich bedanke mich jedenfalls ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hessen-Mobil für die Informationen und die stets gute Zusammenarbeit

 

Andreas Höfner
Bürgermeister